Studien des efc Institutes

Obwohl es mittlerweile viele Recoverygeschichten zum efc gibt (Living with Voices, Romme et al 2009), halten sich die traditionellen Effektivitätsstudien zum efc Ansatz bisher stark in Grenzen. Um aber auch mit traditionellen Forschungsmethoden die Effektivität von efc weiter zu erforschen, führte Joachim Schnackenberg in Zusammenarbeit mit verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen, und unter Aufsicht der University of the West of Scotland sowie der Hochschule Hannover, eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie durch.

Die Veröffentlichung der Studie zeigte efc als sichere und möglicherweise hilfreiche Intervention in der Reduzierung des mit den Stimmen verbundenen Leidensdrucks auf. Joachim Schnackenberg hat seitdem außerdem ein weiteres Pilotforschungsprojekt (eine Fallserie, die auch den Stimmendialog mit einschließt) in England als Teil eines Fortbildungsteams, sowie als Berater im Forschungsteam und als Hauptsupervisor der Interventionisten des Projektes mit begleitet (Studie noch nicht veröffentlicht). Derzeit ist er außerdem als Berater eines weiteren möglichen Forschungsprojektes über die efc Intervention in der Schweiz beteiligt.

Das efc Institut sucht nach wie vor nach weiteren Forschungspartnern. Bitte kontaktieren Sie uns unter forschung[at]efc-institut.de oder research[at]efc-institut.de sollten Sie Interesse an einer Forschungskollaboration haben.

Artikel, Kapitel und Buch von Joachim Schnackenberg und Senait Debesay

Im folgenden finden Sie eine Auswahl an Veröffentlichungen.

1. Stimmenhören - ein Phänomen emanzipiert sich (Schnackenberg, Romme und Escher, 2008, Seiten 4 - 7, in Kerbe - Forum für Sozialpsychiatrie).

2. Stimmenhören verstehen. Erfahrungsfokussierte Beratung mit Stimmenhörern (Schnackenberg, 2008, Seiten 13 - 15, in Psychosoziale Umschau). 

3. The need for Experience Focussed Counselling (EFC) with voice hearers in training and practice: a review of the literature. (Schnackenberg and Martin, 2013, in Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing)

4. The need to refocus mental health service provision to endorse recovery and resilience to achieve better mental health outcomes. (Schnackenberg and Bomke, 2015, in Adjacent)

5. Auf Stimmen hören. Erfahrungsfokussierte Beratung als Ausweg aus psychiatrischer Bedeutungslosigkeit. (Schnackenberg, 2016) In: Stimme Stimmen Stimmungen (Loch-Falge, J., Heinze, M. & Offe, S., Hrsg.), S. 52 - 67. Berlin: Parados Verlag

6. A randomized controlled pilot study of Experience Focused Counselling with voice hearers. (Schnackenberg, Fleming, and Martin, 2016, in Psychosis. Psychological, Social and Integrative Approaches. Onlineveröffentlichung: 5. Juli 2016). 

7. Stimmenhören und Recovery. Erfahrungsfokussierte Beratung in der Praxis. Köln: Psychiatrieverlag. (Schnackenberg und Burr, 2017) (enthält Kapitel zum Stimmenhören bei Kindern und Jugendlichen von Senait Debesay)

Weitere relevante Artikel und Bücher finden Sie außerdem auf den Webseiten von Intervoice und dem Netzwerk Stimmenhören.